Für mehr Wohnqualität: Offensive Altbautenschutz kommt nach Margareten
Unsere Mandatar:innen der SPÖ Margareten haben in der letzten Bezirksvertretungssitzung erfolgreich einen Antrag eingebracht, der die Stadt Wien auffordert, im Rahmen der neuen Serviceleistung „Offensive Altbautenschutz“ einen besonderen Schwerpunkt in Margareten zu setzen. Der Antrag richtet sich an die zuständige amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál, in Zusammenarbeit mit der MA 37 (Baupolizei) und den zuständigen Stellen der Stadt Wien.
Die „Offensive Altbautenschutz“ bietet Bürger:innen die Möglichkeit, Missstände in Gründerzeithäusern direkt zu melden und so aktiv zum Erhalt der historischen Bausubstanz beizutragen. Gleichzeitig werden Eigentümer:innen über Sanierungsberatung und Fördermöglichkeiten informiert, um notwendige Erhaltungs- und Klimaschutzmaßnahmen leichter umsetzen zu können.“
„Mit der Offensive Altbautenschutz hat die Stadt Wien der mutwilligen Vernachlässigung von Gründerzeithäusern den Kampf angesagt. Es geht darum, die unmittelbaren Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Häusern zu verbessern, leistbaren Wohnraum langfristig abzusichern und gleichzeitig das Stadtbild unserer wunderschönen Stadt zu bewahren. Hier sind aber auch die Eigentümerinnen und Eigentümer in der Verantwortung – denn mit dem Besitz von Zinshäusern gehen Verpflichtungen einher.“
Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál
„Die rasche Zusage von Seiten der Stadt Wien freut mich besonders für all jene Mitbürger:innen aus Margareten, die in Gründerzeithäusern leben müssen, die oft in einem desolaten Zustand sind. In der Vergangenheit hatten gerade einkommensschwache und vulnerable Anrainer:innen oftmals das Gefühl, gegen Windmühlen ankämpfen zu müssen. Mit dieser in Österreich einmaligen Serviceleistung der Stadt Wien wird jetzt kostenlose Soforthilfe angeboten.“
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Christoph Lipinski (SPÖ).
Mit dem Schwerpunkt in Margareten soll nun gezielt gegen Verfall, Leerstand und spekulativen Druck auf den Altbaubestand vorgegangen werden. Wir sehen sieht darin einen wichtigen Schritt, um Mitbürger:innen gegen die Willkür von Hausbesitzern zu stärken und gleichzeitig sozial gerechtes Wohnen zu fördern